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ThyssenKrupp-Betriebsrat gibt Politik Mitschuld an Stahlwerk-Schließung

Essen (dts) - Der Betriebsrat von ThyssenKrupp macht die Energiepolitik der Bundesregierung mitverantwortlich für die angekündigte Schließung des Edelstahlwerkes in Düsseldorf-Benrath. "Mit ihrer Energiepolitik lässt uns die Politik schon seit Jahren im Stich", sagte der Betriebsratschef der Edelstahlsparte des Konzerns, Bernd Kalwa, der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). In der Edelstahlproduktion habe der Strom einen Anteil von etwa 40 Prozent an den gesamten Produktionskosten, so Kalwa.

In Deutschland liege der Strompreis aber aus politischen Gründen wie etwa Umweltauflagen um das Doppelte über dem Weltdurchschnitt. "Das erzeugt gerade in der energieintensiven Edelstahlbranche einen Kostendruck, der dann auch zu Werksschließungen führen kann", sagte Kalwa, der auch Aufsichtsrat des Gesamtkonzerns ist.
DEU / NRW / Energie / Unternehmen / Umweltschutz
17.09.2010 · 17:00 Uhr
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