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Thüringen: SPD und Linke attackieren sich

Der Spitzenkandidat der Thüringer Sozialdemokraten für den Landtag, Christoph Matschie.Großansicht
Berlin (dpa) - Thüringens SPD-Spitzenkandidat Christoph Matschie hat seine Aussage bekräftigt, dass es in Erfurt keine rot-rote Landesregierung unter Führung der Linkspartei geben wird: «Was ich vor der Wahl gesagt habe, das gilt auch jetzt.»

Dies sagte Matschie vor Beratungen der SPD-Führungsgremien in Berlin. Dies wäre ein «Experiment mit ungewissem Ausgang gewesen».

Nach Auffassung von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit kann die CDU «ihre Schlafwagenkampagne im Bundestagswahlkampf jetzt nicht mehr durchhalten». Es sei «ein gefährliches Spiel», dass Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betrieben habe. Wowereit zeigt sich überzeugt, dass es nun zu einem Strategiewechsel kommt. Mit einer neuen Roten-Socken-Kampagne könnten sich aber Union und FDP nicht durchsetzen.

Der schleswig-holsteinische SPD-Spitzenkandidat Ralf Stegner sagte, die schwarz-gelben Siegesfeiern im Bund seien zu früh erfolgt. Die Menschen hätten andere Sorgen, als eine Rote-Socken-Kampagne suggeriere. Im Norden wird am 27. September gewählt.

Wahlen / Landtag / Thüringen
31.08.2009 · 11:18 Uhr
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