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Thailands Regierung betet für Aussöhnung

Friedensgebete in ThailandGroßansicht
Bangkok (dpa) - Bei einer religiösen Zeremonie hat Thailands Regierung am Donnerstag für Aussöhnung nach der jüngsten politischen Gewalt gebetet. Das Kabinett mit Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva an der Spitze brachte nach buddhistischem Brauch Opfer dar, um Meriten für die Zukunft zu sammeln.

An der Zeremonie nahmen auch islamische und christliche Religionsführer sowie Vertreter der Sikh teil. Abhisit, seine Frau, Minister und Staatssekretäre beteten am Regierungssitz in Bangkok für ein baldiges Ende der Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Oppositionellen.

Mitte Mai hatte die Armee hatte eine zweimonatige Protestaktion von Tausenden gegen die Regierung in Bangkok gewaltsam beendet. Insgesamt kamen bei den Protesten 89 Menschen ums Leben, mehr als 800 wurden verletzt. Die Panzer sind inzwischen in die Kasernen zurückgekehrt und die Straßen von Bangkok wieder ruhig. Aber die Wut über die Regierung sitzt weiter tief, vor allem in den Provinzen im Norden und Nordwesten, wo die meisten Demonstranten herkamen.

Konflikte / Thailand
10.06.2010 · 08:16 Uhr
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