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Thailands Protestbewegung bleibt Reformgesprächen fern

Protestanführer Suthep Thaugsuban (M) hat kein Interesse an den von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra angesetzten Reformgesprächen. Foto: Narong Sangnak

Bangkok (dpa) - Thailands Protestbewegung hat einem Medienbericht zufolge die Teilnahme an von der Regierung initiierten Reformgesprächen abgesagt.

«Keiner von uns wird hingehen», sagte Protestanführer Suthep Thaugsuban laut «Bangkok Post» in der Nacht auf Samstag vor Anhängern. «Es würde so gesehen werden, als wenn wir den Plan befürworten würden, nach der Wahl Reformen einzuleiten.»

Nach Massenkundgebungen gegen die Regierung hatte Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra das Parlament aufgelöst und eine Neuwahl im Februar angesetzt. Suthep bestand darauf, vor der Abstimmung Reformen anzustoßen. Dennoch sagte er zunächst zu, drei Vertreter zu den Gesprächen an diesem Sonntag zu schicken. Zu dem Treffen hat die Regierungschefin etwa 100 Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft eingeladen.

Regierung / Demonstrationen / Thailand
14.12.2013 · 09:15 Uhr
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