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Texas: Vermutlich geistig Behinderter durch Giftspritze hingerichtet

Huntsville (dts) - In Texas ist am Mittwoch ein vermutlich geistig behinderter Mann aus Medikamentenmangel mit einer Ein-Gift-Spritze hingerichtet worden. Die UNO hatte sich eingeschaltet und die USA noch am Dienstag aufgefordert, das Todesurteil wegen Mordes mit Blick auf die mögliche Behinderung nicht zu vollstrecken. Die Mutter des Verurteilten soll in der Schwangerschaft Alkohol getrunken haben, woraufhin ihr Sohn schwere Folgen davongetragen haben soll.

IQ-Tests konnten dies allerdings nicht bestätigen. Das Todesurteil eines anderen Mannes mit geistiger Behinderung in Georgia war am Mittwoch wegen Änderung der Hinrichtungsmittel auf nächste Woche verschoben worden. In den USA herrscht derzeit ein massiver Mangel an den Narkosemitteln Thiopental-Natrium und Pentobarbital, ohne die die Hinrichtung durch die Giftspritze nicht vollzogen werden kann.
USA / Justiz
19.07.2012 · 09:19 Uhr
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