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Terror-Vorwürfe gegen venezolanischen Präsidenten Chávez

Madrid (dts) - Der venezolanische Präsident Hugo Chávez sieht sich schweren Vorwürfen bezüglich der Unterstützung von Terrororganisationen gegenüber. Wie ein spanisches Gericht heute mitteilte, haben Ermittler Informationen darüber gesammelt, dass die Regierung in Venezuela die baskische Terrororganisation ETA sowie die kolumbianische Untergrundorganisation FARC unterstützt haben soll. Die Zusammenarbeit soll im Zusammenhang mit der geplanten Ermordung des kolumbianischen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez stattgefunden haben, wobei Chávez eine Mittlerrolle zwischen der ETA und der FARC eingenommen haben soll. Unter anderem sollen ETA- und FARC-Mitglieder in Venezuela im Umgang mit Sprengstoff vorbereitet worden seien. Zuvor hatte ein spanischer Richter die ETA beschuldigt, an dem Mordkomplott gegen den kolumbianischen Präsidenten Uribe beteiligt gewesen zu sein. Weiterhin ging der Richter davon aus, dass die kolumbianische Untergrundorganisation FARC gemeinsam mit der ETA versucht hatte, mehrere kolumbianische Politiker in Spanien zu ermorden. Chávez wurde unterdessen aufgefordert sich zu den Vorwürfen zu äußern. Das Verhältnis zwischen Venezuela und Kolumbien ist seit mehreren Jahren angespannt.
Spanien / Venezuela / Terrorismus
01.03.2010 · 22:41 Uhr
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