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Terror-Angeklagte vom 11. September behindern Verfahrensauftakt

Guantánamo Bay (dpa) - Zum Auftakt des «Jahrhundert-Verfahrens» um die Anschläge vom 11. September 2001 haben die fünf angeklagten mutmaßlichen Hauptdrahtzieher trotzig geschwiegen. Sie verweigerten jegliche direkte Beteiligung an der Sitzung des Militärsondergerichts im Gefangenenlager Guantánamo Bay auf Kuba und sorgten damit für eine Verzögerung der Anklageverlesung. Nur einmal kam es zum jähen verbalen Zornesausbruch eines der Angeklagten. Er beschuldigte das Wachpersonal in Guantánamo Bay beschuldigte, sie alle umbringen zu wollen. Als frühester Termin für den Beginn der Hauptverhandlung wurde der Mai 2013 genannt.

Terrorismus / USA
06.05.2012 · 03:54 Uhr
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