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"Tequila-Prozess": Wirt zu jahrelanger Freiheitsstrafe verurteilt

Berlin (dts) - Das Berliner Landgericht hat den früheren Gastwirt im sogenannten "Tequila-Prozess" zu drei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Der Angeklagte musste sich wegen eines Tequila-Wetttrinkens mit tödlichem Ausgang für einen Jugendlichen im Februar 2007 verantworten. Die Staatsanwaltschaft hatte im Voraus eine vierjährige Haftstrafe wegen Körperverletzung mit Todesfolge und Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz beantragt. Der Gastwirt hatte in einem Wetttrinken mit einen 16-Jährigen laut Staatsanwaltschaft dem Jungen mehr als 45 Tequila ausgeschenkt, bis dieser ins Koma gefallen war. Der Schüler verstarb fünf Wochen später im Krankenhaus. Der 28-jährige Wirt, der während des Wetttrinkens selbst überwiegend Wasser statt Tequila getrunken hatte, hatte schon vor der Verurteilung die "moralische Schuld" auf sich genommen. Der Tequila-Todesfall von Charlottenburg hatte im Frühjahr 2007 bundesweit für Aufsehen gesorgt.
DEU / BER / Urteil / Alkohol
03.07.2009 · 16:32 Uhr
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