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Teil-Reisewarnung für Nordosten Japans

Lufthansa-MaschinenGroßansicht

Berlin (dpa) - Angesichts der Atomkatastrophe in Japan hat das Auswärtige Amt eine «Teil-Reisewarnung» für den Nordosten des Landes erlassen. Es riet außerdem von nicht erforderlichen Reisen nach Japan generell ab.

Unterdessen stellte die Lufthansa ihre Flüge nach Tokio zunächst bis zum Sonntag ein und leitete die Flugzeuge auf die weiter südlich gelegenen Städte Osaka und Nagoya um. Zahlreiche Medien zogen ihre Reporter aus Tokio ab. Die Journalisten wichen vor der Gefahr einer atomaren Wolke ebenfalls auf Standorte im Süden des Landes aus oder reisten direkt zurück nach Deutschland.

Die Lufthansa lässt aus Japan ankommende Flüge seit Samstag von der Feuerwehr auf Radioaktivität überprüfen. Bei den Messungen im Inneren der Maschinen und von außen seien bisher keine Auffälligkeiten festgestellt worden. Passagiere würden nicht auf Radioaktivität untersucht, da es bisher keine bekannten Kontaminierungen gebe.

Derzeit treffen in Frankfurt aus Japan täglich je eine Lufthansa-Maschine aus Tokio und Nagoya sowie fünf pro Woche aus Osaka ein, sagte der Lufthansa-Sprecher. Auch in München gebe es Messungen an den täglich aus Tokio ankommenden Maschinen.

Das Technische Hilfswerks (THW) beendete seinen Einsatz in Japan. Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chance mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gibt, sagte Teamleiter Ulf Langemeier der Nachrichtenagentur dpa im Einsatzlager in der Stadt Tome.

Erdbeben / Atom / Medien / Hilfsorganisationen / Japan / Deutschland
16.03.2011 · 00:29 Uhr
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