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Teheran: «Auge-um-Auge»-Bestrafung nur verschoben

Teheran (dpa) - Trotz der internationalen Kritik soll die geplante Blendung eines Säure-Attentäters im Iran stattfinden. Die Bestrafung nach dem Auge-um-Auge-Prinzip, bei der die von dem Mann mit Säure übergossene Frau ihrem Peiniger selbst eine ätzende Flüssigkeit in die Augen träufeln soll, sei nur verschoben und nicht aufgehoben worden. Das sagte der Generalstaatsanwalt von Teheran, Abbas Dschafari Dolatabadi. Die Blendung werde definitiv unter ärztlicher Aufsicht ausgeführt.

Justiz / Islam / Gesellschaft / Iran
29.05.2011 · 23:44 Uhr
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