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Technik vom Bodensee hilft bei Marsrover-Landung

Astrium Mitarbeiter bauen eine hochauflösende Stereokamera des Typs zusammen, der auch bei der genauen Bestimmung der Landezone für den Marsrover «Curiosity» half. Foto: Astrium/Archiv

Friedrichshafen (dpa) - Die europäische Sonde «Mars Express» hat für den Marsrover «Curiosity» den Landepunkt markiert.

Mitgeholfen hat dabei auch die, von der Astrium in Friedrichshafen am Bodensee gebaute, hochauflösende Stereokamera HRSC an Bord der Sonde, wie Astrium-Sprecher Mathias Pikelj am Montag sagte.

Bei der optischen Hilfe ging es vor allem darum, die Landezone von «Curiosity» genauer zu bestimmen.

Ursprünglich sei der Bereich eine 20 mal 25 Kilometer große Ellipse gewesen, hieß es bei der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Durch die Kombination von Höhendaten aus der 3D-Kamera, Bilddaten der Nasa-Sonde «Mars Reconnaissance Orbiter» und den Farbinformationen aus den Bilddaten von früheren Missionen konnte die Zielellipse auf 20 mal 7 Kilometer verkleinert werden. «Damit konnte man das Zentrum der Ellipse näher an den Zentralberg im 154 Kilometer großen Gale-Krater verlegen», teilte die Esa mit. Der Marsrover soll dort zwei Jahre lang nach Spuren von Leben suchen.

Raumfahrt
06.08.2012 · 21:17 Uhr
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