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Taxifahrer soll britische Regierung zu Irak-Krieg bewegt haben

London (dts) - Die Meinung eines Taxifahrers soll dem früheren britischen Premier Tony Blair als Grundlage für eine Beteiligung am Krieg im Irak genügt haben. Das geht aus einem Artikel des britischen "Guardian" hervor. Zudem habe die Regierung unter Blair Hinweise des Geheimdienstes ignoriert, denen zufolge die vorliegenden Informationen nicht haltbar seien, so die Tageszeitung. Blair hatte seinen Eintritt in den Krieg mit Berichten begründet, nach denen die irakische Regierung innerhalb von 45 Minuten Massenvernichtungswaffen einsetzen könne. Die Quelle dieser Informationen sei nach Angaben des konservativen Abgeordneten Adam Holloway ein Taxifahrer an der irakisch-jordanischen Grenze gewesen, der eine Unterhaltung seiner Fahrgäste mitangehört hatte. Ein Mitarbeiter soll Teile des Berichts vor der Übergabe an die Regierung als "nachweislich falsch" gekennzeichnet haben, was die Regierung offenbar ignoriert hatte.
Großbritannien / Regierung / Irak
08.12.2009 · 18:59 Uhr
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