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Tarifkampf: Metallindustrie setzt auf Durchbruch im Südwesten

München (dpa) - Im Tarifkampf in der Metall- und Elektroindustrie läuft alles auf eine Entscheidung in Baden-Württemberg zu. In Bayern wurden die Verhandlungen erfolglos vertagt. Mit Warnstreiks machten nach Gewerkschaftsangaben fast 90 000 Metaller Druck. Schwerpunkt der Aktionen waren der Freistaat und Norddeutschland. Nur zweieinhalb Stunden dauerten die Verhandlungen für die 755 000 Beschäftigten der bayerischen Metallindustrie. Für das Scheitern gaben sich Arbeitgeber und IG Metall gegenseitig die Schuld. Die IG Metall fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten 3,0 Prozent.

Tarife / Metall
10.05.2012 · 18:46 Uhr
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