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Tarifgespräche für öffentlichen Dienst unterbrochen

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Potsdam (dpa) - Die Tarifgespräche für die rund 600 000 Angestellten der Länder sind am Mittwochabend unterbrochen worden.

Über den Stand der Verhandlungen wurde zunächst nichts bekannt. Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen an diesem Donnerstag in Potsdam wieder zusammenkommen, um die dritte Verhandlungsrunde fortzusetzen. Am Mittwoch hatten die Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, ohne aber die Details öffentlich zu machen.

Die Gewerkschaften waren mit Forderungen nach 50 Euro mehr im Monat und einer zusätzlichen linearen Erhöhung von 3 Prozent in die Tarifrunde gegangen. Zuletzt betonte Verdi-Chef Frank Bsirske, ein Tarifabschluss müsse zumindest die Inflationsrate ausgleichen. Die zweite Verhandlungsrunde vor rund zwei Wochen war ergebnislos verlaufen. Daraufhin riefen die Gewerkschaften zu Warnstreiks auf, an denen sich Zehntausende Beschäftigte beteiligten. Die nun laufende dritte Tarifrunde in Potsdam könnte bis zum Freitag gehen.

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Tarife / Öffentlicher Dienst
09.03.2011 · 21:39 Uhr
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