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Taliban übernehmen Verantwortung für Selbstmordattentat mit 55 Toten

Islamabad (dts) - Die pakistanischen Taliban haben Verantwortung für den Selbstmordanschlag in Quetta im Südwesten Pakistans, nahe der afghanischen Grenze, übernommen. Bei der Explosion der Bombe am Freitag waren mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 Menschen verletzt worden. Der Attentäter sprengte sich während einer schiitischen Solidaritätskundgebung für das palästinensische Volk in die Luft.

Der Kommandant der pakistanischen Taliban, Qari Hussain Mehsud, erklärte, dass die Taliban zwar die USA und die pakistanische Regierung bekämpften, die Glaubensgemeinschaft der Schiiten aber ebenso ein Ziel ihres Terrors sei. Im Nordwesten des Landes flog das US-Militär derweil zwei Angriffe gegen Aufständische, die sich in den gebirgigen Gegenden entlang der pakistanisch-afghanischen Grenze versteckt hielten. Mindestens sieben Rebellen wurden dabei getötet. Erst am Mittwoch waren bei drei Bombenattentaten der sunnitischen Taliban in der pakistanischen Stadt Lahore mehr als 30 schiitische Gläubige getötet worden.
Pakistan / Terrorismus / Militär
03.09.2010 · 19:48 Uhr
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