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Taliban greifen NATO-Basen in Afghanistan an

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Kabul (dpa) - Die Internationale Schutztruppe in Afghanistan hat am Samstag Angriffe der Taliban auf zwei ISAF-Stützpunkte im Osten des Landes zurückgeschlagen und dabei 24 Aufständische getötet. Bei den Feuergefechten wurden nach NATO-Angaben vier ISAF-Soldaten verletzt.

Fünf Aufständische seien gefangen genommen, mehrere Sprengstoffgürtel sichergestellt worden. Den Angaben zufolge wurden die beiden Stützpunkte in der Provinz Chost im Morgengrauen angegriffen. Am Stützpunkt Salerno seien 15 Aufständische getötet worden, die US-Uniformen trugen. Sechs weitere Rebellen starben demnach am Camp Chapman. Bei einem Luftschlag gegen einen Lastwagen seien drei Aufständische des Hakkani-Netzwerkes getötet worden, die wie die Taliban gegen die ausländischen Truppen und die afghanische Regierung kämpfen.

Ein Taliban-Sprecher sagte, 20 Selbstmordattentäter hätten eine US-Basis in Chost-Stadt angegriffen, während acht andere eine NATO-Basis attackiert hätten. Zudem hätten Dutzende weitere Angreifer Polizei-Kontrollpunkte angegriffen. 18 Soldaten der ausländischen Truppen seien bei der Angriffswelle getötet worden. Angaben der Taliban gelten allgemein als übertrieben und unzuverlässig.

Der Polizeichef der Provinz Chost, Abdul Hakim Ishaqzia, bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, zwei Gruppen hätten Kontrollpunkte der Sicherheitskräfte in Chost-Stadt mit AK-47-Sturmgewehren und Raketen angegriffen.

Konflikte / Afghanistan
28.08.2010 · 14:54 Uhr
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