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Taifun-Katastrophe überschattet Asem-Treffen

Neu Delhi (dpa) - Überschattet von der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen hat in Indien ein Treffen der sogenannten Asem-Runde mit mehr als 30 Außenministern aus Asien und Europa begonnen.

Der amtierende Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sicherte den Philippinen weitere deutsche Unterstützung zu. «Deutschland ist zur Hilfe beim Wiederaufbau bereit.» Als ersten Schritt hatte die Bundesregierung am Wochenende 500 000 Euro zur Verfügung gestellt. Deutsche Helfer sind bereits vor Ort. Auch zahlreiche andere Länder versprachen Unterstützung.

Bei der zweitägigen Konferenz in der Nähe von Neu Delhi soll es um eine engere Zusammenarbeit zwischen beiden Kontinenten gehen. Indiens Außenminister Salman Kurshid warb für gemeinsame Anstrengungen, um für mehr Wirtschaftswachstum zu sorgen. Westerwelle sagte, wichtig sei, mehr gegenseitiges Vertrauen zu schaffen. «Wir wollen nicht nur in Asien investieren, sondern Investitionen aus Asien nach Europa holen.» Zugleich warnte er vor protektionistischen Tendenzen.

Das Asem-Treffen (Asia Europa Meeting) findet seit 1996 statt. Inzwischen gehören der Runde 51 Mitglieder an, die für etwa 63 Prozent des Welthandels stehen. Auch mehr als 60 Prozent der Weltbevölkerung leben in den Mitgliedstaaten. Weitere Themen sind der Klimawandel, die Bekämpfung von Terrorismus und Abrüstungsfragen.

EU / International / Asien / Asem / Philippinen
11.11.2013 · 08:23 Uhr
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