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Syrische Opposition spricht von über 220 Toten nach Massaker

Damaskus (dts) - In Syrien soll es nach Angaben von oppositionellen Aktivisten erneut ein Massaker gegeben haben. Dabei seien durch Regierungstruppen in der Provinz Hama mindestens 220 Menschen getötet worden, hieß es. Die Suche nach möglichen weiteren Opfern dauere noch an.

Angeblich hätten regierungsnahe Schabbiha-Milizen das Dorf Tremseh erst belagert und dann unter Beschuss genommen haben. Laut der Berichte sollen anschließend Soldaten in den Ort eingedrungen und Menschen in ihren Häusern mit Schüssen in den Kopf getötet haben. Überprüfen ließen sich die Berichte zunächst nicht. Wenn die Angaben der Oppositionellen stimmen, handelt es sich um den schlimmsten Gewaltakt seit dem Beginn des Konflikts vor rund 16 Monaten.
Syrien / Militär
13.07.2012 · 01:48 Uhr
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