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Syrien zieht Kandidatur für UN-Menschenrechtsrat offenbar zurück

Damaskus/New York (dts) - Syrien bewirbt sich offenbar doch nicht weiter um einen Platz im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen (UN). Wie am Dienstag mehrere Medien unter Berufung auf Diplomaten berichten, soll das Land seinen Platz dem Golfstaat Kuwait überlassen haben. Eine offizielle Bestätigung steht jedoch noch aus.

Am 20. Mai sollen vier Plätze in dem Gremium mit asiatischen Nationen besetzt werden. Neben dem nun offenbar für Syrien antretenden Kuwait bewerben sich auch Indien, Indonesien und die Philippinen. Insgesamt sitzen 47 Nationen im Menschenrechtsrat, die Plätze sind anhand von Regionen aufgeteilt. Der Rat soll weltweit die Durchsetzung der Menschenrechte fördern und deren Verletzung vorbeugen. Gegen die Kandidatur Syriens für Asien hatte es angesichts der Staatsgewalt gegen Demonstranten massive Proteste gegeben.
Syrien / UN / Weltpolitik
10.05.2011 · 23:53 Uhr
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