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Syrien-Friedensgespräche haben begonnen

Montreux (dts) - Die Syrien-Konferenz im schweizerischen Montreux hat am Mittwochmorgen begonnen. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eröffnete die Konferenz, bei der sich erstmals Vertreter der Opposition und der syrischen Regierung am Verhandlungstisch gegenüber sitzen. Im Anschluss an die Konferenz soll es zu direkten Gesprächen zwischen der Opposition und dem Regime des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kommen.

Ziel der Gespräche ist es, einen Waffenstillstand zu vereinbaren und die Bildung einer Übergangsregierung, die die syrische Führung um Assad bislang strikt ablehnt, voranzutreiben. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) dämpfte im Vorfeld der Konferenz die Hoffnung auf eine schnelle Lösung des Konflikts, der bereits seit zweieinhalb Jahren andauert. "Kurzfristig wird es keinen Durchbruch geben", sagte Steinmeier gegenüber der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". Das Blutvergießen finde kein Ende, die Lage sei unverändert dramatisch. "Um so dringlicher sind wenigstens kleine Fortschritte auf der Friedenskonferenz in Montreux beim humanitären Zugang zu den notleidenden Menschen", so der Außenminister.
Politik / Syrien / Schweiz / Weltpolitik / Gewalt
22.01.2014 · 09:57 Uhr
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