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Syrien: Druck auf Präsident Assad wächst weiter

Damaskus (dts) - Der internationale Druck auf Syriens Präsident Baschar al-Assad wächst weiter. Nach den Vereinten Nationen, der EU und der Arabischen Liga forderte nun auch Saudi-Arabiens König Abdullah ein sofortiges Ende der Gewalt. Dennoch geht Assads Armee weiter gegen Demonstranten vor.

Berichten von Regime-Gegnern zufolge sind am Montag mehrere tausend Menschen verhaftet worden. Allein im Wohnviertel Garagma in der Stadt Homs sollen rund 1.500 Menschen weggebracht worden sein. Im Osten des Landes haben zuvor über 200 Panzer und zahlreiche Sicherheitskräfte die Stadt Deir al Zur angegriffen. Auch in Hama, Homs, Deraa und Vororten von Damaskus soll es erneute Angriffe des Militärs gegeben haben. Oppositionelle sprachen von über 100 Toten allein am vergangenen Wochenende. Am Dienstag reist der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu nach Damaskus, um einen weiteren Versuch zu starten die Gewalt in Syrien zu beenden. Die Türkei hatte in den vergangenen Jahren gute Beziehungen zu dem Land.
Syrien / Weltpolitik / Militär
08.08.2011 · 15:20 Uhr
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