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Syrien: Assad-Regime geht weiter gegen Demonstranten vor

Damaskus (dts) - In Syrien geht das Regime von Präsident Baschar al-Assad entgegen einer Vereinbarung mit der Arabischen Liga weiter militärisch gegen die Protestbewegung vor. Nach Angaben von Menschenrechtlern wurden allein am Freitag mindestens 23 Menschen bei Demonstrationen getötet. Die syrische Regierung hatte am vergangenen Mittwoch in Kairo mit der Arabischen Liga vereinbart, nicht mehr gewaltsam gegen die syrische Protestbewegung vorzugehen.

Der Plan sah einen Rückzug der Panzer aus den Städten und ein Ende der Militäraktionen gegen Demonstranten vor. Zudem wolle man alle politischen Gefangenen innerhalb von zwei Wochen freilassen und einen Dialog mit der Opposition beginnen. Nach der Vereinbarung griff das syrische Militär dennoch weiterhin Oppositionelle an. Am Freitag kam es landesweit wieder zu Protesten in mehreren Städten wie Homs. Das syrische Innenministerium forderte unterdessen alle Regierungsgegner auf, ihre Waffen binnen einer Woche abzugeben. Im Gegenzug würden sie Straffreiheit bekommen. Die USA raten den Oppositionellen davon ab, diesem Aufruf zu folgen.
Syrien / Militär / Proteste
05.11.2011 · 09:56 Uhr
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