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Symantec Sicherheitsbericht: Köln ist Deutscher Meister bei infizierten Bot-Rechnern - Duisburg und Dortmund auf Platz 2 und 3

(pressebox) Aschheim, 16.05.2012 - Meister Dortmund muss sich Absteiger Köln geschlagen geben - natürlich nicht im Fußball, dafür bei Botnetzen. Laut der aktuellen 17. Auflage des Sicherheitsberichts Internet Security Threat Report von Symantec (ISTR) führt Köln das deutschlandweite Städte-Ranking bei Botnetzen an: Rund ein Viertel aller infizierten Rechner in Deutschland steht in Köln. Auf Platz zwei und drei folgen Duisburg mit etwa 11 Prozent und Dortmund mit circa 8,5 Prozent der deutschlandweit infizierten Computer. Auch Leipzig und Berlin haben es in die oberen Tabellenränge geschafft. Insgesamt dominiert die West-Ost-Achse die Botnetz-Landschaft in Deutschland. Auf der Nord-Süd-Tangente passiert dagegen vergleichsweise wenig: In München stehen laut Experten nur circa 2,1 Prozent, in Hamburg gar nur 1,4 Prozent der Botnetz-infizierten Rechner in Deutschland.

Im europaweiten Vergleich in der Kategorie Botnetze gibt es einen ganz klaren Sieger: Italien liegt auf Platz eins und auch im Städte-Ranking läuft Rom den deutschen Städten klar den Rang ab. Über 9 Prozent aller in Europa gezählten infizierten Computer finden sich allein Rom - also etwa doppelt so viele infizierte Rechner wie in allen deutschen Städten zusammen.

Generell lässt sich allerdings feststellen, dass in 2011 die Spam-Rate weltweit deutlich gesunken ist, von 85 auf 75 Prozent. Ebenso ging die Zahl neu entdeckter Schwachstellen um 20 Prozent zurück. Dazu beigetragen hat unter anderem die Abschaltung des Rustock Botnetzes.

Ein Grund Aufzuatmen ist das aber nicht: Zum einen stellt Spam für viele Unternehmen weiterhin ein dauerhaftes Problem dar. Zum anderen weisen die Zahlen des aktuellen Reports ganz klar darauf hin, dass Cyberkriminelle lediglich ihre Angriffstaktik ändern. Statt auf Spam setzen sie nun verstärkt auf Social-Engineering-Methoden. In sozialen Netzwerken greifen sie gezielt ahnungslose, nicht ausreichend geschützte User an, die oft nicht einmal merken, dass sie Opfer eines Hackerangriffs geworden sind.

Gerne organisieren wir für Sie ein Hintergrundgespräch mit einem Symantec-Experten, der konkret auf die Themen Spam und Botnetze eingeht und weitere Fragen zum ISTR beantwortet.

Die neuesten Informationen von Symantec können Sie auch per Twitter unter Symantec_DACH verfolgen.
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[pressebox.de] · 16.05.2012 · 12:09 Uhr · 186 Views
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