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Sylvia Löhrmann: Die starke Frau der NRW-Grünen

Die künftige Vize-Ministerpräsidentin: Sylvia Löhrmann (Archivbild)Großansicht
Düsseldorf (dpa) - Die Wahl von Hannelore Kraft zur Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen ist auch für Sylvia Löhrmann ein Triumph. Die Noch-Fraktionschefin der Grünen hat großen Anteil daran, dass sich die SPD-Landesvorsitzende auf das Experiment Minderheitsregierung eingelassen hat.

Als Kraft noch zögerte, drängte sie Löhrmann entschlossen auf diesen Weg. Krafts zeitweiligen Plan, aus der Opposition heraus regieren zu wollen, geißelte sie als «Förderprogramm für Politikverdrossenheit». Einigen Beobachtern gilt sie seitdem als die Stärkere im rot-grünen Frauen-Duo.

Bei den Grünen ist die 53-Jährige längst die unbestrittene Nummer eins. Sie ist quasi die Alleinerbin des einstigen Spitzentandems Bärbel Höhn und Michael Vesper. Löhrmann war nicht in die alten Flügelkämpfe zwischen Realos und Linken bei den NRW-Grünen verwickelt. Als Spitzenkandidatin führte sie die Grünen am 9. Mai zu ihrem besten Ergebnis bei einer Landtagswahl.

Die künftige Vize-Ministerpräsidentin gehört zu den Grünen-Politikern, die nicht auf ein Bündnis mit der SPD festgelegt sind. Im Wahlkampf hat sie sich nicht gescheut, Schwarz-Grün als «Zweitoption» zu propagieren.

Löhrmann hat die Schulpolitik zum neuen Markenzeichen der Öko- Partei gemacht. Folgerichtig soll sie Schulministerin in der rot- grünen Landesregierung werden. Die 53-Jährige ist vom Fach. Bevor sie in die Politik ging, hat sie an einer Gesamtschule in Solingen Deutsch und Englisch unterrichtet.

Regierung / Nordrhein-Westfalen
15.07.2010 · 08:13 Uhr
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