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Suu Kyi meldet ihre Partei in Birma wieder an

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Rangun (dpa) - Birmas prominenteste Dissidentin, Aung San Suu Kyi, hat offiziell den Antrag zur Neuregistrierung ihrer Partei gestellt. Suu Kyi reiste dafür mit 20 weiteren Parteimitgliedern in die Hauptstadt Naypyidaw. «Wir haben die Anträge gerade eingereicht», sagte Parteisprecher Nyan Win am Mittag.

Die Nationalliga für Demokratie (NLD) war von der Militärjunta im vergangenen Jahr aufgelöst worden. Die neue zivile Regierung hatte die Gesetze dann aber geändert und damit den politischen Neuanfang der Nationalliga möglich gemacht. Die NLD will sich bei Nachwahlen im nächsten Jahr um Parlamentssitze bewerben.

Die Rückkehr der NLD in die nationale Politik ist das jüngste Anzeichen einer Öffnung des Jahrzehnte lang vom Militär regierten Landes. Die Junta hatte sich zwar vor dem Wahlen im vergangenen Jahr mit einer umstrittenen Verfassung weitreichende Kontrolle gesichert. Die neue Regierung besteht weitgehend aus altbekannten Junta-Vertrauten. Dennoch hat der Ex-General und Präsident Thein Sein vielversprechende Schritte unternommen. Er ließ unter anderem mehr als 300 politische Gefangene frei und begann einen Dialog mit Suu Kyi, die jahrelang unter Hausarrest eingesperrt war. Kommende Woche reist US-Außenministerin Hillary Clinton nach Birma.

Innenpolitik / Birma
25.11.2011 · 08:51 Uhr
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