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«Sunday Times»: Tödliche US-Check-Points im Irak

London (dpa) - Amerikanische Soldaten haben während des Irak-Krieges allein an US-Kontrollposten über 680 Zivilisten erschossen. Das geht laut der Londoner Zeitung «Sunday Times» aus den von der Internetplattform Wikileaks in der Nacht zum Samstag veröffentlichten Dokumenten hervor.

Die Zahl der getöteten Zivilisten sei sechs Mal höher als die der getöteten Aufständischen, denen die Schüsse eigentlich gegolten hätten. Die US-Posten hätten unter anderem geschossen, wenn etwa ein sich näherndes Auto ein Stopp-Signal nicht befolgt habe. In einem Fall wurde demnach ein dreijähriger Junge erschossen. Die Mutter ließ anschließend ihre eigenen Schusswunden nicht versorgen, um ihren Sohn noch beerdigen zu können.

Konflikte / Internet / USA / Irak
24.10.2010 · 12:28 Uhr
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