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Südsudan wirft Sudan nach Luftangriffen Kriegserklärung vor

Peking (dts) - Der südsudanesische Präsident Salva Kiir Mayardit hat dem Sudan nach den Luftangriffen im Grenzgebiet vorgeworfen, seinem Land den Krieg erklärt zu haben. Die Regierung des sudanesischen Präsidenten Omar al-Baschir habe "der Republik Südsudan den Krieg erklärt", sagte Kiir bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao am Dienstag in Peking. Der Südsudan will China um Hilfe beim Bau einer neuen Ölpipeline bitten, um beim Transport unabhängiger vom Sudan zu werden.

Bisher muss der Süden das Öl für den Export durch den Norden befördern. China ist derweil um eine Schlichtung des Konflikts bemüht. Es hatte den Norden im Bürgerkrieg unterstützt und importiert nun Erdöl aus beiden Staaten. Im Juli 2011 wurde der Südsudan vom Sudan unabhängig, seitdem verschärfte sich der Konflikt um Einnahmen aus dem Ölexport und die teilweise noch unklare Grenzziehung immer weiter. Der Sudan hat durch die Unabhängigkeit des Südens etwa 75 Prozent seiner Ölreserven verloren.
Südsudan / Sudan / Weltpolitik / Gewalt / Militär
24.04.2012 · 16:29 Uhr
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