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Südkoreas Polizei durchsucht Google-Büro

Seoul (dpa) - Die Straßenansicht Street View beschert Google auch in Südkorea Ärger. Wegen Datenschutzbedenken haben Ermittler in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul das örtliche Büro des Internetunternehmens Google durchsucht.

Die sichergestellten Daten sollen danach untersucht werden, ob die Firma gegen die Kommunikationsgesetze und gegen die Persönlichkeitsrechte verstoßen habe, teilte die Polizeibehörde am Dienstag mit. Google Korea stehe im Verdacht, unrechtmäßig persönliche Informationen von Personen für seinen Kartendienst gesammelt und gespeichert zu haben.

Google hat wie in anderen Ländern auch Autos mit Kameras in Südkorea ausgeschickt, um Rundum-Bilder für seinen Straßenansichtsdienst Street View zu machen. Der Dienst soll in diesem Jahr in dem ostasiatischen Land an den Start gehen. Nach Angaben der südkoreanischen Behörden könnten die Autos illegal persönliche Daten von drahtlosen Netzwerken ausgespäht haben. Google habe die Street-View-Produktion zunächst eingestellt, wurde ein Manager von Google zitiert.

Computer / Internet / Südkorea
10.08.2010 · 22:52 Uhr
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