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Südkorea: Gesunkenes Kriegsschiff aus Wasser gehoben

Seoul (dts) - Im Meer, nahe der Grenze zu Nordkorea, ist heute ein im März gesunkenes südkoreanischen Kriegsschiff angehoben worden. Das Heck des Schiffes, in dem die meisten der vermissten Seeleute vermutet wurden, sei mit Hilfe eines Kran angehoben worden, teilten die südkoreanischen Behörden mit. Die Rettungskräfte konnten anschließend in das Heck tauchen und die Toten identifizieren. Das Schiff war aus bisher ungeklärter Ursache am 26. März explodiert und gesunken, 58 Besatzungsmitglieder konnten zuvor noch gerettet werden, mindestens 36 Seeleute kamen zu Tode. Durch eine Untersuchung des Hecks soll die Ursache des Unglücks geklärt werden. Der südkoreanische Präsident Lee Myung-Bak versprach "eine sehr objektive Untersuchung" und wollte "harte Maßnahmen" gegen die Schuldigen ergreifen. Es wird darüber spekuliert, dass die Explosion durch ein Torpedo oder eine Seemine aus dem Koreakrieg verursacht worden sein könnte.
Südkorea / Schifffahrt / Unglücke
15.04.2010 · 22:47 Uhr
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