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Südafrikas Präsident Zuma schlägt afrikanische Freihandelszone vom Kap bis Kairo vor

Johannesburg (dts) - Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat sich für eine große afrikanische Freihandelszone ausgesprochen. Ziel sei es, einen einzigen kontinentalen Markt mit realer Wirtschaftskraft zu schaffen, sagte Zuma am Sonntag in Johannesburg bei einem Treffen von führenden Vertretern von 26 afrikanischen Staaten. Eine Freihandelszone würde rund 700 Millionen Menschen in Staaten umfassen, deren Bruttoinlandsprodukt zusammen knapp 600 Milliarden Euro ausmacht.

Das Projekt einer Freihandelszone war bereits 2008 von den Mitgliedsstaaten des Gemeinsamen Markts für das östliche und südliche Afrika (Comesa), der Ostafrikanischen Gemeinschaft (EAC) und der Entwicklungsgemeinschaft Südliches Afrika (SADC) beschlossen worden. Allerdings scheiterte die Umsetzung bislang an Zollbarrieren und mangelnder Infrastruktur.
Südafrika / Unternehmen / Wirtschaftskrise
12.06.2011 · 14:31 Uhr
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