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Suchmannschaften beenden nach Helikopter-Absturz ihre Arbeit

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London/Glasgow (dpa) - Drei Tage nach dem Absturz eines Polizeihubschraubers in Glasgow haben die Suchmannschaften ihre Arbeit beendet. Es seien keine weitere Leichen in dem Musiklokal gefunden worden, in dessen Dach am Freitagabend der Hubschrauber gestürzt war.

Das sagte die stellvertretende schottische Polizeichefin Rose Fitzpatrick am Montagabend in Glasgow. Bei dem Unglück waren neun Menschen ums Leben gekommen, darunter die drei Mann Besatzung des Helikopters sowie sechs Gäste des mit 120 Menschen gefüllten Pubs. Elf Menschen wurden am Montag noch in Krankenhäusern behandelt, drei davon auf der Intensivstation.

Aus dem Hubschrauber sei ersten Erkenntnissen zufolge kein «Mayday»-Ruf abgegeben worden, teilte die auf Flugzeugunfälle spezialisierte Abteilung des Verkehrsministeriums, Air Accident Investigation Branch (AAIB), mit.

Das Wrack des Polizeihubschraubers soll zur Untersuchung zum Flugplatz ins englische Farnborough gebracht werden, wo Spezialisten es überprüfen werden. Die Bergungsarbeiten waren unter anderem deshalb so schwierig gewesen, weil das Wrack in den Trümmern des Gebäudes lag und den Weg versperrte.

Der drei Tonnen schwere Hubschrauber vom Typ Eurocopter EC 135 T2 war am Freitag in das Gasthaus gestürzt. In «The Clutha Vaults» spielte gerade eine Band. Zu den Todesopfern gehören die drei Insassen des Hubschraubers, zwei davon waren Polizeibeamte.

Unfälle / Luftverkehr / Großbritannien
02.12.2013 · 22:43 Uhr
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