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Suche nach russischem Frachter dauert weiter an

London/Moskau (dts) - Die Suche nach dem offenbar von Piraten entführten maltesischen Frachter "Arctic Sea" dauert weiter an. Wie die BBC heute unter Berufung auf die britische Küstenwache berichtet, könnte das Schiff mit 15 russischen Besatzungsmitgliedern bereits Ende Juli durch den Ärmelkanal gefahren sein. Nach Angaben der Küstenwache hätte man kurz Funkkontakt mit der "Arctic Sea" gehabt, bevor das Schiff in den Ärmelkanal fuhr. Ein Sprecher der britischen Küstenwache zeigte sich überrascht, dass ein entführtes Schiff unbemerkt durch den vielbefahrenen Ärmelkanal gelangen könne. Es wird befürchtet, dass die Entführer die Crew während des Funkkontaktes mit Waffen bedrohten. Medienberichten zufolge hatten zehn unbekannte Männer das Schiff am 24. Juli geentert, kurz darauf aber wieder verlassen. Wie sich nun herausstellt, könnten die Piraten offenbar doch an Bord geblieben sein. Inzwischen ist die "Arctic Sea" im Atlantik verschwunden. Russlands Präsident Medwedew hat eine Suche nach dem Schiff angeordnet.
Großbritannien / Russland / Schiffsverkehr / Piraten
12.08.2009 · 10:37 Uhr
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