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Suche nach Air-France-Airbus wird ausgeweitet

Paris (dts) - Die Suche nach dem abgestürzten Air-France-Airbus wird ausgeweitet. Nachdem in den letzten Tagen einige Wrackteile der Maschine gefunden worden waren, beteiligen sich nun mehrere Schiffe und Flugzeuge aus Brasilien, Frankreich und den USA an der Suche. Unterdessen vermehren sich die Spekulationen über die Unfallursache. Die Air-France-Crew hatte anscheinend kurz vor dem Absturz gefunkt, sie habe den Autopiloten abgeschaltet, dann habe es mehrere Fehlermeldungen gegeben, so ein Sprecher der französischen Fluggesellschaft. Der Airbus A330 war in der Nacht vom Sonntag zum Montag in ein Unwetter geraten, weshalb ein Blitzeinschlag für möglich gehalten wird. Ein Air-France-Experte bezweifelte jedoch, dass ein Unwetter der alleinige Grund für die Katastrophe gewesen sein könne. Die französische Regierung schließt auch einen möglichen Terroranschlag nicht aus. Die französische Fluggesellschaft hatte nur wenige Tage vor dem Unglück über dem Atlantik eine Bombendrohung erhalten, die allerdings einer anderen Air-France-Maschine galt. Das betroffene Flugzeug sei daraufhin von der Polizei durchsucht worden, ohne dass jedoch irgendwelche Sprengsätze gefunden werden konnte. Air France dementiert jedoch offiziell eine Verbindung zwischen der Drohung und der Tragödie von Flug 447. Der verschwundene Airbus selbst ist währenddessen nicht zum ersten Mal in ein Unglück verwickelt. Vor etwa drei Jahren war die Maschine auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle mit einem anderen Airbus der Fluggesellschaft zusammengestoßen. Die Angehörigen der Opfer hielten heute in Paris unter der Beteiligung von Frankreichs Präsident Sarkozy eine Trauerfeier ab. Dabei wurde für jeden der 228 Passagiere eine Kerze entzündet.
Frankreich / Brasilien / Flugzeugabsturz
03.06.2009 · 22:34 Uhr
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