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Stuttgart 21: Hundt fordert Signal für Standort

Nach Ansicht von Arbeitgeberpräsident  Dieter Hundt muss von dem Referendum «ein Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Baden-Württemberg ausgehen». Foto: Marijan MuratGroßansicht

Uhingen (dpa) - Eine Woche vor der Volksabstimmung zu Stuttgart 21 haben die Arbeitgeber vor einem Votum für den Ausstieg aus dem umstrittenen Bahnhofsprojekt gewarnt: «Von dem Referendum muss ein Signal für den Wirtschaftsstandort Deutschland und Baden-Württemberg ausgehen».

Der Streit um das Infrastrukturvorhaben habe bundesweit und international große Beachtung gefunden - «und nicht dazu beigetragen, die Attraktivität des Investitionsstandortes Baden-Württemberg und Deutschland zu erhöhen», sagte Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident im Land und Bund, der Nachrichtenagentur dpa in Uhingen (Kreis Göppingen).

Dass ein seit Jahren geplantes, durchfinanziertes und auf allen politischen Ebenen genehmigtes Projekt wieder infrage gestellt werde, lasse bei Investoren Zweifel an der Verlässlichkeit Deutschlands aufkommen.

Hundt fügte hinzu: «Wir benötigen die neue Strecke Stuttgart-Ulm aus logistischen Gründen dringend.» Fahrzeitverkürzungen seien für die Wirtschaft wichtig. Die Unternehmen haben nach Hundts Worten starkes Interesse an einer verbesserten Infrastruktur, insbesondere an der europäischen Schienen-Magistrale zwischen Frankreich und Osteuropa, deren Lücken durch Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm ein Stück weit geschlossen würden. «Wir können auf Dauer nicht mit diesem Engpass leben.»

Verkehr / Bahn / Stuttgart 21
20.11.2011 · 10:27 Uhr
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