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Sturm «Haima» erreicht China

Das Wasser steht ihm fast bis zum Hals: Ein Einwohner von Xiannning watet durch eine überflutete Straße.

Peking (dpa) - Der Tropensturm «Haima» hat den Süden Chinas erreicht und weiteren heftigen Regen gebracht. Das Land leidet seit Wochen unter Überschwemmungen, seit Anfang des Monats starben nach Regierungsangaben mindestens 175 Menschen, 86 gelten als vermisst.

Staatliche Medien berichteten am Donnerstag, dass der Fährverkehr zwischen den Provinzen Guangdong und Hainan eingestellt wurde. Auf der Insel Hainan fielen auf dem internationalen Flughafen einige Verbindungen aus.

Regenstürme sollten auch Yunnan und Sichuan sowie weitere Gebiete in Zentral- und Ostchina erreichen. Die Überschwemmungen werfen Fragen auf, welche Rolle jahrzehntelange Abholzungen spielen.

Wegen der Fluten wurden nach Angaben der Behörden insgesamt 1,64 Millionen Menschen in Sicherheit gebracht, 37 Millionen Einwohner waren von den Überschwemmungen betroffen. Den wirtschaftlichen Schaden bezifferte die Regierung auf 35 Milliarden Yuan (etwa 3,8 Milliarden Euro).

Wetter / Unwetter / China
23.06.2011 · 12:12 Uhr
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