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Studie: US-Amerikaner sind öfter krank als Briten, leben aber länger

New York/London (dts) - Ältere US-Amerikaner sind weniger gesund als ihre britischen Nachbarn, leben aber länger als die Europäer. Das geht aus einer "LiveScience"-Studie hervor, wozu Forscher 55- bis 80-jährige US-Amerikaner und Engländer untersucht haben. US-Amerikaner der untersuchten Altersgruppe seien zwar bedeutend öfter krank, aber ihre Krankheit koste sie im Vergleich zu den Engländern nicht so viele Lebensjahre.

Das britische Gesundheitssystem NHS (National Health Service) sei verglichen mit dem US-amerikanischen hervorragend, so James Smith, Vorsitzender für Arbeitsmarkt- und Demografiestudien der RAND Corporation in Santa Monica, Kalifornien. Die allgemeine Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten liege für Männer bei 75,4 und für Frauen bei 80,4 Jahren. In England liege das zu erwartende Höchstalter bei 78 (Männer) bzw. 81,9 (Frauen) Jahren. Ab einem Alter von 65 Jahren würden Amerikaner trotz häufigerer Krankheit länger leben als Briten. Diese Trennung von Krankheit und Sterblichkeit sei darauf zurückzuführen, dass das amerikanische Gesundheitssystem im Gegensatz zum britischen hartnäckig darauf bedacht sei, Krankheiten zu diagnostizieren und zu behandeln, so Smith.
USA / Großbritannien / Wissenschaft / Gesundheit
04.11.2010 · 17:56 Uhr
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