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Studie: Uni-Professoren lehren weniger als noch Anfang der 90er Jahre

Berlin (dts) - Deutsche Universitätsprofessoren lehren deutlich weniger als noch Anfang der neunziger Jahre. Das zeigt eine Studie des Internationalen Zentrums für Hochschulforschung in Kassel, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab. Danach verbrachten Professoren 1992 rund ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit der Lehre.

Derzeit liegt der Anteil bei einem Viertel. Deutlich zugenommen hat dafür der Anteil von Tätigkeiten außerhalb von Forschung und Lehre. Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland vor allem bei der Betreuung von Studenten eklatant zurück. In den USA nehmen an Lehrveranstaltungen eines Professors im Schnitt 39 Studenten teil, hierzulande sind es 112. In Masterprogrammen ist das Betreuungsverhältnis sogar fast fünfmal schlechter als in den USA. Auffällig ist auch der geringe Anteil von Frauen an den Professuren. Er liegt mit 18 Prozent immer noch weit hinter vielen anderen Industrieländern zurück.
DEU / Bildung
26.02.2011 · 10:35 Uhr
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