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Studie: Sexuelle Übergriffe überwiegend unter Gleichaltrigen

Zürich/Cambridge (dts) - Die meisten sexuellen Übergriffe auf Jugendliche finden unter Gleichaltrigen statt. Das ist das Ergebnis einer Studie der University of Zurich sowie der University of Cambridge. Immerhin gaben nahezu acht Prozent der Mädchen und vier Prozent der Jungen zwischen 15 und 17 Jahren an, schon einmal Opfer eines sexuellen Angriffs gewesen zu sein.

Ganze 42 Prozent der jugendlichen Opfer sagten aus, dass der Missbrauch durch den aktuellen oder ehemaligen Partner erfolgte. Oft gehörten die meist männlichen Täter sogar zur gleichen Clique. Die Studie deckte zudem auf, dass eines von fünf Mädchen und einer von zehn Jungen körperlichen Missbrauch beklagte. Darunter fielen sowohl das Küssen von intimen Stellen als auch eine versuchte oder vollendete Vergewaltigung. Jedoch sei auch das Cyber-Mobbing von den Befragten erwähnt worden. So meldeten rund 40 Prozent der weiblichen und zirka 20 Prozent der männlichen Teilnehmer verbale oder schriftliche sexuelle Belästigungen bis hin zu pornografischen Inhalten. Auch hätten einige Täter Fotos von den intimen Stellen ihrer Opfer im Internet veröffentlicht. "Dieses Verhalten hat schlimme negative Auswirkungen auf den Ruf des Betroffenen", so Eisner weiter. Dennoch hätten lediglich fünf Prozent die Straftat bisher angezeigt. Für die Erhebung wurden insgesamt 6.700 Schüler in der Schweiz befragt.
Schweiz / Großbritannien / Erotik
08.03.2012 · 14:13 Uhr
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