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Studie: Selbstgespräche verbessern Gehirnaktivitäten

Madison (dts) - Selbstgespräche können die Gehirnaktivitäten einer Person nachweislich verbessern und sich sowohl auf Denk- wie Wahrnehmungsfähigkeiten positiv auswirken. Forscher der Universität Wisconsin-Madison konnten in einer neuen Studie belegen, dass Selbstgespräche unter anderem bei der Suche nach bestimmten Dingen zu schnelleren Ergebnissen führen. In früheren Studien wurde bereits bei Kindern eine unterstützende Funktion mit sich selbst geführter Gespräche festgestellt, beispielsweise im Fall einer Schritt-für-Schritt-Anleitung beim Schnürsenkel binden.

Diese Ergebnisse wurden auf Erwachsene übertragen, wofür Freiwillige einerseits sprechend, andererseits schweigend nach spezifischen Gegenständen in einem Kühlschrank suchen sollten. Die Selbstgespräche verhalfen den Probanden zu doppelt so schnellen Ergebnissen. Vor allem bei einer zusätzlich klaren Vorstellung des Gegenstandes fielen die Resultate schneller aus. Sprache stelle somit also mehr als nur ein Kommunikationsmedium dar, betonten die Forscher.
USA / Wissenschaft / Gesellschaft
24.04.2012 · 13:23 Uhr
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