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Studie: Sechs von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig

Berlin (dts) - Fast sechs von zehn Deutschen empfinden ihr Leben als stressig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Techniker Krankenkasse (TK), die am Mittwoch vorgestellt wurde. Demnach steht jeder Fünfte sogar unter Dauerdruck.

Und der Stresspegel steigt: Mehr als jeder Zweite hat laut der TK-Studie "Bleib locker, Deutschland!" das Gefühl, dass sein Leben in den letzten drei Jahren stressiger geworden ist. Der größte Stresstreiber der Menschen sei dabei der Job. Zwei Drittel der Berufstätigen nennen ihn als Stressfaktor. Allerdings: Schon an zweiter Stelle stehen die hohen Ansprüche der Menschen an sich selbst, die den Stresspegel in die Höhe treiben. "Nicht immer sind äußere Umstände die Ursache für die Anspannung, oft ist es auch eine Frage der inneren Einstellung", sagte der Vorsitzende des TK-Vorstands, Jens Baas. Als alarmierend bezeichnet er allerdings die Tatsache, dass sich bereits 40 Prozent der Berufstätigen abgearbeitet fühlen, jeder dritte sogar ausgebrannt. "Ein stressfreier Arbeitsplatz ist eine Utopie - und auch kein erstrebenswertes Ziel", so Baas. Stress sei nicht per se negativ. "Entscheidend ist, dass man über genügend Ressourcen verfügt, die man dem Stress entgegensetzen kann." Und vielen gelingt dies auch: Jeder zweite Berufstätige sagt, dass Stress ihn anspornt, jeder fünfte läuft unter Druck sogar erst richtig zu Hochform auf.
Vermischtes / DEU / Gesundheit / Gesellschaft
30.10.2013 · 14:25 Uhr
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