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Studie: Reproduktionsärzte klären Ehepaare nicht hinreichend auf

Berlin (dts) - Viele Paare werden in Deutschland nicht hinreichend über alle relevanten Aspekte einer reproduktionsmedizinischen Behandlung aufgeklärt. Wie eine Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt, gaben Dreiviertel der Befragten einen überwältigenden Kinderwunsch an, der andere Lebensziele in den Hintergrund treten lässt. Jeder zweite hatte das Gefühl, die Kontrolle über die Situation zu verlieren.

Die Befragung von über 1.500 Patienten, 230 Reproduktionsmedizinern sowie 66 Psychosozialen Beratern ergab, dass Reproduktionsmedizinern ihre Patienten deutlich besser über die Erfolgschancen und über die unmittelbaren körperlichen Risiken künstlicher Befruchtungen aufklären, als über die Risiken und Belastungen aus möglichen Mehrlingsschwangerschaften oder über die emotionalen Risiken und Belastungen künstlicher Befruchtungen.
DEU / Gesundheit / Daten / Wissenschaft / Familien / Gesellschaft
03.08.2011 · 23:32 Uhr
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