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Studie: Raucher von Menthol-Zigaretten erleiden öfter Schlaganfälle

Toronto (dts) - Raucher von Menthol-Zigaretten weisen ein zweimal höheres Risiko für Schlaganfälle auf als Konsumenten normaler Zigaretten. Besonders Frauen seien dafür anfälliger, stellte eine kanadische Studie fest. Bei der Untersuchung wurden 5.028 Raucher befragt, von denen 26 Prozent Menthol-Zigaretten konsumierten.

3,4 Prozent aller Menthol-Raucher sagten gegenüber 2,7 Prozent der normalen Raucher, dass sie bereits einen Schlaganfall erlitten hätten. Allerdings sei dadurch nicht erwiesen, dass es die Zigaretten selbst sind, die die höhere Anfälligkeit für Schlaganfälle verursachen. Es sei der Studie zufolge jedoch möglich, dass sich Menthol-Zigaretten speziell auf die Blutgefäße des Gehirns auswirken. Bei anderen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Raucherlunge oder Herzattacken wiesen Menthol-Raucher keine Unterschiede gegenüber normalen Rauchern auf.
Kanada / Gesundheit
13.04.2012 · 11:59 Uhr
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