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Studie: Männer mit wenig Testosteron sterben früher

Greifswald (dts) - Männer mit einem niedrigen Testosteronspiegel könnten möglicherweise früher sterben als andere. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Greifswald. Demnach haben die Betroffenen häufiger Fettleibigkeit, Störungen des Fettstoffwechsels, Leberverfettung, Bluthochdruck und Typ-zwei-Diabetes. "Wir wissen noch nicht, ob die niedrige Testosteronkonzentration im Blut Ursache für einen früheren Tod ist oder lediglich eine Art Biomarker dafür ist, dass im Körper Stoffwechselvorgänge aus dem Gleichgewicht geraten sind", sagte Forscher Henri Wallaschofski. Als wichtigstes männliches Sexualhormon sei Testosteron für viele körperliche und psychische Vorgänge beim Mann verantwortlich.
DEU / Wissenschaft / Gesundheit
06.04.2010 · 15:48 Uhr
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