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Studie: Lehrer haben Vorurteile gegenüber bestimmten Vornamen

Oldenburg (dts) - Bestimmte Vornamen von Kindern führen bei Lehrern offenbar zu Vorurteilen. Laut einer Studie Oldenburger Erziehungswissenschaftler werden bestimmte Namen mit eher negativen und andere mit eher positiven Persönlichkeitsmerkmalen assoziiert. So werden Kinder mit Vornamen wie Charlotte, Alexander oder Lukas von Lehrern eher als freundlich, leistungsstark und verhaltensunauffällig gesehen als Kinder mit den Namen Angelina, Kevin oder Justin. Den Forschern fiel besonders der Name "Kevin" auf, der sehr negativ bewertet wird. Unter anderem äußerte sich eine Lehrerin mit den Worten "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose". Die Leiterin der Forschungsgruppe, Astrid Kaiser, forderte die Pädagogen auf sich stärker für die Gefahr solcher Vorurteile zu sensibilisieren. Im Rahmen der Studie wurden rund 500 Fragebögen, die von Grundschullehrerinnen und -lehrern ausgefüllt wurden, ausgewertet.
DEU / Wissenschaft / Kurioses
16.09.2009 · 15:25 Uhr
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