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Studie: Kommunen setzen radikal den Rotstift an

Berlin (dpa) - Angesichts großer Schuldenberge müssen die Bürger in immer mehr Kommunen mit weniger Leistungen und steigenden Gebühren rechnen. Rund 60 Prozent der Städte und Gemeinden planen, kommunale Leistungen teils deutlich zu reduzieren. 84 Prozent der Kommunen wollen Gebühren und Steuern erhöhen oder neu einführen. Das geht aus einer Erhebung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young hervor. Befragt wurden 300 Kommunen. Der Deutsche Städtetag erwartet für das laufende Jahr ein kommunales Rekorddefizit von 15 Milliarden Euro.
Kommunen / Finanzen
01.07.2010 · 16:30 Uhr
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