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Studie: Jeder zweite Bundeswehr-Studierende will nach Pflichtzeit Truppe verlassen

Hamburg/München (dts) - Fast jeder zweite Studierende an den beiden Bundeswehr-Universitäten in Hamburg und München (46 Prozent) will nach dem Ende seiner 13-jährigen Dienstzeit die Truppe verlassen und in einem zivilen Beruf arbeiten. Das berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Studie des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr. Nur jeder Dritte plane derzeit eine Karriere als Berufssoldat. Außerdem würden junge Soldaten, die an den Hochschulen auf eine Offizierslaufbahn vorbereitet werden, den Dienst beim Bund umso unattraktiver finden, je länger sie bei der Truppe sind. Kritisch würden die jungen Männer und Frauen vor allem die wachsende Belastung durch Auslandseinsätze und die Besoldung sehen. Außerdem hätten viele Zweifel, ob sie beim Bund "eine anerkannte und geachtete Tätigkeit" übernehmen können. Fazit der Studie: "Alles in allem sind die Erwartungen der Studierenden an den Arbeitgeber Bundeswehr in bemerkenswert vielen Punkten erstaunlich gering." Nur vier von zehn Studierenden würden Jüngeren empfehlen, Offizier zu werden.
DEU / Militär / Bildung
16.03.2010 · 16:26 Uhr
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