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Studie: Jährlich mehr Tote durch Flugzeugabgase als durch Flugzeugunglücke

Sheffield (dts) - Es kommen mehr Menschen durch eingeatmete Flugzeugabgase ums Leben als durch einen Flugzeugabsturz. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Technologieinstituts der Universität Cambridge (MIT) in einer im Oktober veröffentlichten Studie. Demnach sterben jährlich circa 10.000 Menschen aufgrund von eingeatmeten toxischen Stoffen, die von Flugzeugen während des Fluges, den Starts und der Landungen abgesondert werden.

Im Gegenzug seien es nur etwa 1.000 Menschen, die jährlich durch Flugzeugunglücke ums Leben kämen. So bestätigte der Leiter der Studie, Steven Barrett, dass unkalkulierbare Emissionen von Flugzeugen, die auf einer Höhe von circa 914 Metern fliegen, für die meisten Todesfälle verantwortlich wären. Flugzeugabgase beinhalten kleinste Partikel, die sich in der Lunge niederlassen würden und zu schwerwiegenden Lungenkrankheiten führten. Die Studie basiert auf einem Modell, welches Daten von Flugstrecken, Treibstoffverbrauch und geschätzte Emissionen miteinander kombiniert und die Flugbahn der Schadstoffe errechnet.
USA / Wissenschaft / Luftfahrt / Gesundheit
20.10.2010 · 19:17 Uhr
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