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Studie: Impotenz erhöht offenbar Herzinfarkt-Risiko

Saarbrücken (dts) - Laut einer deutschen Studie sind impotente Männer wesentlich anfälliger für Herzkrankheiten als Männer ohne Erektionsstörungen. Das Risiko sei bei Männern mit Potenzproblemen zweimal höher, teilten Forscher der Universität Saarland in einer Studie mit, die in der Zeitschrift "Circulation" veröffentlicht wurde. Ursache für Potenzprobleme könnten demnach unter anderem Verengungen der Arterien im Penis sein. Diese könnten ein Signal für eine Arterienverkalkung und somit drohende Herzprobleme sein, erklären die Wissenschaftler. "Viele Männer mit Erektionsstörungen gehen nur zum Allgemeinmediziner oder zum Urologen und lassen sich Viagra oder ähnliches verschreiben. Die Medikamente wirken und schnell wird das Problem vergessen", so Studienleiter Michael Böhm. Wichtig sei aber, dass man sich dann auch auf Herzkrankheiten untersuchen ließe, so der Forscher.
DEU / Wissenschaft / Gesundheit
16.03.2010 · 13:56 Uhr
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