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Studie: Im Norden Deutschlands wird mehr geraucht als im Süden

Berlin/Bonn/Heidelberg (dts) - Das Deutsche Krebsforschungszentrum hat am Donnerstag den ersten "Tabakatlas für Deutschland" vorgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Robert-Koch-Institut wurde das Handbuch erarbeitet. Daraus geht hervor, dass im Norden Deutschlands mehr geraucht wird als im Süden des Landes. Frauen rauchen vor allem in Berlin, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen. Bei den Männer gibt es die meisten Raucher in Berlin, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern. Positiv ist, dass die Raucherquote unter Jugendlichen in Deutschland im Jahr 2008 den tiefsten Stand seit 20 Jahren erreicht hat. 15,4 Prozent der Jugendlichen bis 20 Jahre greifen zur Zigarette. Obwohl Rauchen ein extremes Gesundheitsrisiko birgt, "raucht bis heute fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland", so Sabine Bätzing, Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Ziel sei es laut Dr. Otmar D. Wiestler, die Öffentlichkeit umfassend zu informieren. "Mit dem Tabakatlas wurde ein Nachschlagewerk für politische Entscheidungsträger und Verantwortliche in den Institutionen des Bundes und der Länder, Journalisten und Angehörige aller Gesundheitsberufe geschaffen", sagte der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Krebsforschungszentrums.
DEU / Gesundheit / Rauchen
03.07.2009 · 00:21 Uhr
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