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Studie: Gestiegene Preise drohen Aufschwung abzuwürgen

Berlin (dts) - Die steigenden Preise für Öl und Nahrungsmittel sind im Begriff, den erwarteten Konsumaufschwung abzuwürgen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Großbank Unicredit, die der Tageszeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe) vorliegt. Am Mittwoch kostete ein Fass Rohöl der Sorte Brent 115 Euro; die Autoren der Studie rechnen damit, dass der Ölpreis sich in diesem Jahr bei 110 US-Dollar pro Fass stabilisiert.

Dann müsste jeder Haushalt im Schnitt mehr als 200 Euro pro Jahr zusätzlich für Heizung und Benzin ausgeben - das entspricht einem halben Prozent des verfügbaren Einkommens. Zusätzlich belasten auch die steigenden Preise für Nahrungsmittel die Verbraucher. Die Volkswirte der Unicredit erwarten, dass Lebensmittel in diesem Jahr um vier Prozent teurer werden. Das bedeutet, dass die Verbraucher 5,6 Milliarden Euro zusätzlich für Lebensmittel ausgeben müssen, schreiben die Autoren der Studie. Insgesamt, so haben die Ökonomen berechnet, reduzieren die steigenden Preise für Energie und Lebensmittel die Kaufkraft der Bundesbürger um mehr als 13 Milliarden Euro - oder 0,8 Prozent der verfügbaren Einkommen.
DEU / Wissenschaft / Nahrungsmittel / Energie / Wirtschaftskrise
03.03.2011 · 05:00 Uhr
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